Monday, August 20, 2007
Uhren Teil 2
Monday, August 13, 2007
ML Teil 2 oder Griechisch für Anfänger
Wir ärgerten uns beide kurz darüber und dann erzählte sie mir, wie sie sich vorstellt mal bei Herrn Mehdorn zu rächen. Er wäre in einer Gasstätte bestellt sich eine Flasche Champagner und sie bringt ihm Wasser, er beschwert sich und sie sagt dann: "Naja dafür haben Sie ja 50% Rabatt bekommen, weil sie ihn schon 3 Tage im Voraus bezahlt haben."
...und Sie hat mir das Wort nochmal gesagt, mit das man weniger netten Griechen (von denen es aber nicht so viele geben soll) bei Bedarf sagen kann: Malakas
Tuesday, August 07, 2007
McClean
Wenn man Mc Clean googelt, kommen bis jetzt nur ca. 1000 Einträge zu Reinigungsunternehmen, Drogenberatungen und Lyrik über Bahnhofsklos. Toll!
Da bleibe ich lieber bei meinem Namen: Dorn wie Stachel
Open Air
Am vorletzten Freitag war ich hinter dem Monami in Weimar bei "Muxmäuschenstill". Das erste Mal hatte ich den Film in Darmstadt gesehen. Damals traute ich mich nach der Vorstellung nicht bei Rot über die Ampel zu gehen, ich hatte Angst von Gerd Grabowski bestraft zu werden.
Samstag sahen wir "Früstück bei Tiffany" im Strandkino vor der Anna-Amalia-Bibliothek. Dort konnte man in bequemen Liegestühlen lümmeln. Heute werden sie verkauft, ich hoffe Frank besorgt mir zwei.
Am Dienstag war ich am Schloß Gottesaue in Karlsruhe. Ich hatte mich mit meinen Nachbarinnen verabredet. Zwischen den ungefähr 2000 Zuschauern habe ich sie aber leider nicht gefunden. Ich fand aber noch einen Sitzplatz gleich hinter der Liegefläche.
Samstag habe ich "Das Parfum" zum zweiten Mal im Weimarhallenpark gesehen. Naja, die Leinwand ist dort ziemlich klein und die Wirkung deshalb nicht so stark. Aber nächsten Samstag kommt der Film in Karlsruhe im OpenAirKino. Dort ist die Leinwand riesig und wenn es eine warme Sommernacht wird, könnte ich mir gut vorstellen, dass das Parfum in der Schlußszene auch das Publikum auf der Liegewiese animiert.
Monday, July 30, 2007
Uhren
Da komme ich mir manchmal vor wie mein Opa. Der erzählte mir auch oft genauso alte Geschichten aus dem Krieg, das waren für mich längst vergangene Zeiten. Ich sehe ihn noch vor mir, wie er auf dem Rücken lag, er hatte eine Schlafmütze auf, das Gebiss stand noch auf dem Nachttischschränkchen im Glas, er schaute an die Decke und erzählte dabei. Meine Oma hat in der Zeit den Ofen in der Küche angeheizt. Einmal erzählte er mir, dass er (wahrscheinlich im ersten) Weltkrieg Gefangene bewachen mußte. Einer schenkte ihm eine goldene Taschenuhr und er ließ ihn laufen. Ein paar Tage später hatte er ihn wieder als Gefangenen und die Uhr hat er irgendwann mir geschenkt.

Und wir konnten uns noch sehr lebhaft an die Zeit erinnern, als unsere Eltern neonfarbene Strickpullover mit Puffärmeln trugen. Dazu trug man in der Uhrenstadt Ruhla und Umgebung farblich passende große runde Uhren. Die chicen Gehäuse aus transparentem Plastik kamen aus dem Westen, im Uhrenkombinat Ruhla wurden die Uhrenwerke eingesetzt, dann kamen sie wieder zurück zu Quelle und Tchibo. Nur ein paar Uhren blieben zurück, die bekamen die Sekretärinnen der Betriebsdirektoren, Pateichefs und Abteilungsleiter für außerordentliche Verdienste. Und ich dachte damals, sie wurden aufgrund ihrer Größe Bumsuhren genannt.
Hätte ich mich damals nicht so zickig angestellt, auf der Feier der Kombinatsleitung in unserem Jugenklub, die wir mit einem kleinen Kulturprogramm ausgestalteten, einer Modenschau mit selbsgenähten Klamotten für den ganzen Tag und hätte ich mich wie die andern Mädchen zum Schluss auf Anregung des Jugenklubleiters im durchsichtigen Flatterhemd, bei Beleuchtung von hinten zu "Je t'aime" auf dem Barhocker gerekelt und mich anschließend mal kurz bei einem der fetten alten Bonsen auf den Schoß gesetzt, hätte ich auch so eine schöne große runde knallbunte Uhr aus Plastik bekommen. Aber ich habe keine, noch nicht mal ein Foto habe ich von so einer Uhr.
Als die Mode vorbei war bekam ich mal ein Plagiat aus Plaste geschenkt, passend zur FDJ-Bluse als Teilnehmer am Jugendfestival.
Monday, July 23, 2007
Bloggen
Aber über Herrn Pfannkuch könnte ich mal was schreiben, riskiere ich mal. Das war mal mein Chef. Herbert Pfannkuch war ein kleiner dicker Mann aus dem Schwabenland. Im Gesicht drückten die Backen, so dass er eine sehr undeutliche Aussprache hatte, dazu noch schwäbisches Vokabular anwand. Einmal sprachen wir im Beisein seiner Sekretärin, die er regelmäßig anschrie, über Frauen im Beruf.
Er sagt: "I sch(l)affe gern mit Frauen" Ich war mir nicht sicher ob das L wirklich ein L sein sollte oder ob es wegen seinen fetten Backen raussprudelte. Wir fragten nochmal mit entsetzten Blick nach. Als er versuchte den Satz deutlich auszusprechen, merkten wir, er meinte: "Ich arbeite gerne mit Frauen." Der Schwabe sagt halt: "I schaffe..."
Ich bewarb mich auf die Annonce: Renommiertes Unternehmen sucht Architekt oder Bauingenieur für anspruchsvolle Aufgaben, bewerben sie sich unter Chiffre.... und wurde zum Gespräch geladen, in eine Villa in Jena. Herr Pfannkuch war Geschäftsführer einer Bauentwicklungsgesellschaft, Tochter einer Gesellschaft, die wiederum Tochter einer Stiftung ist, mit 50% Anteilen aus einer GmbH. Bisher haben die den eigenen Wohnungsbestand saniert und ein paar Kitschbuden gebaut. Ich sollte alle Freiheiten haben, so eine Siedlung wie in Stammheim wollte er auch mal bauen und einen Architekturpreis holen. Ich dachte okay, probier ich mal aus und sagte zu. Als erstes wurde ich auf einer Feier am Planetarium allen möglichen Vortstandsleuten von der Stiftung und sämtlichen Tochter- und Partnergesellschaften als seine "rechte Hand" vorgestellt. Das war eigentlich so nicht abgemacht, ich wußte ja nicht was seine rechte Hand so macht. Vor meinen künftigen Kollegen hat er mich gewarnt, die würden mobben. Nach ein paar Tagen habe ich aber festgestellt, dass meine Kollegen sehr nett sind und Herr Pfannkuch ein ekelhafter Tyrann war. Als ich Zweifel an seiner Kompetenz als Geschäftsführer hatte, erkundigte ich mich mal bei meinen Kollegen, was unser Chef eigentlich gelernt hat. Ein Kollege sagte mir, dass er den ehrenwerten Beruf eines Bäckers gelernt hat. Ich erhielt einen kleinen Einblick in seine Immobiliengeschäfte und den Jenaer Klüngel, wie ihn ein Günther Walraff undercover nicht besser bekommen würde. Das meiste regelte er ihm Golfclub und auf der Ehrentribüne im Ernst-Abbe-Stadion. Gebaut wurde ohne Genehmigung. Bei dem Dachausbau einer Villa habe ich ihm empfohlen einen Bauantrag zu stellen. Schreiend erklärte er mir, dass ich viel zu kompliziert bin.

Wie er den Firmen bis zu 20% Nachlass rausquetschte, sie zu Wohltätigkeiten bewegte mit denen er sich dann in der Zeitung ablichten ließ und er auf der Baustelle rumtobte, die Firmen anschrie, war sensationell. Dabei wurde er so rot, das ich befürchtete gleich spritzt die Marmelade aus dem Pfannkuch. Einmal durfte ich als Quotenfrau zu einem Essen mit seinen Geschäftsfreunden mitkommen, alles kinderlose Männer, die sich über Zigarren, große Autos unterhielten. Ich fühlte mich deplaziert, bis sie sich über die Jugend heutzutage und das schlechte Ergebnis der Pisastudie aufregten. Jetzt konnte ich endlich mitreden, ich sagte was soll auch anderes bei rauskommen, in einem Land in dem die Banken blinken und die Toiletten in der Schulen stinken. In dem Moment beschloss mein Chef wahrscheinlich meine Kündigung. Ich wurde dann noch etwas auf die Probe gestellt, getestet wie lange ich sein Geschrei über schlechte Bauleitung und Dreck auf der Baustelle aushalte ohne zu heulen oder selbst zu schreien. Als ich dann allmählich in Gewissenskonflikte kam und schon nachts um 3 aufwachte und darüber nachdachte, wie so ein Typ auf diesen Posten kommt und ob ich mit dem jemals klarkommen könnte, habe ich in der Zeitung gelesen: "Renommiertes Unternehmen sucht Bauingenieur für anspruchsvolle Aufgaben, bewerben sie sich unter Chiffre.... ". Am nächsten Tag wurde ich aus der Welt der Investoren wieder ausgeschlossen. Wenn er nicht gestorben ist, dann schafft er noch heute im Oschte.
Ich traf nach ein paar Wochen eine ehemalige Kollegin, die mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit erzählte, dass sie noch nicht in wie geplant in die Villa gezogen sind, es gab erstmal einen Baustop, weil keine Genehmigung beantragt wurde. Außerdem ist bei seiner Baustelle das Gerüst umgekippt. Ist dem Herrn Pfannkuch da etwa ein Fehler in der Bauleitung unterlaufen?
Wenn ich daran zurückdenke bin ich richtig glücklich wieder in einem Architekturbüro zu sein und einen kompetenden Chef zu haben.
Tuesday, July 17, 2007
Schreibblockade
Franks 50.Geburtstag haben wir in den Alpen verbracht. Da sind wir halt den Berg hoch und wieder runter, Wetter war schön, was soll man da noch schreiben.
TFF in Rudolstadt war wieder toll, das muss man aber auch selbst erlebt haben. Rainald Grebe war der lustigste, hab mir die CD "Volksmusik" gekauft. Ich kann sie Euch ja mal borgen. Dass ich sie auch brennen würde, sollte ich hier auch nicht schreiben.
Zur bevorstehenden Hochzeit meiner jüngeren Schwester in Hamburg mit einem Mann der 6 Jahre älter ist, als mein Vater gebe ich hier auch keinen Kommentar ab.
Friday, June 22, 2007
Bauhäusle
Hier wohnte Norbert, im "Bauhäusle" in Stuttgart. Ein Selbstbauprojekt mit einem Prof. Huber. Vor fast 20 Jahren ware ich das erste Mal dort. Gestern habe ich es mir mal wieder angesehen. Eine Dokumentation über das Projekt war lange mein Lieblingsbuch, bis ich es vor Jahren an so einen Dödel verborgt habe der es mir nie zurück gegeben hat. Er kann es einfach nicht mehr finden und mir auch kein neues besorgen. Das versprochene Schadensersatzbuch habe ich auch nie bekommen. Jetzt wechselt er die Straßenseite oder kratzt die Kurve, wenn er mich kommen sieht.
Lieber Norbert Haustein, falls Du mal Deinen Namen bei google eingibst und zufällig auf diesen Blog kommst, dann kann ich Dich gleich mal fragen, ob Du noch ein Exemplar vom "Bauhäusle" für mich hast, ich kann Dir dafür auch ein Buch über die Genossenschaftssiedlung an der Großen Sackpfeife in Weimar schicken.
Monday, June 04, 2007
Toscana
War Che Guevara auch mal hier?
Thursday, May 10, 2007
Knäcke mit Nutella
Monday, May 07, 2007
Montag um 10 in Weimar
War das der Gegenbesuch zur Bürgerreise aus Weimar nach Kamakura im vorigen Jahr?Thursday, May 03, 2007
Rohlingspindel
Wednesday, May 02, 2007
Am Fenster
Wednesday, April 04, 2007
Schlossblicke
Tuesday, April 03, 2007
Mittagspause
Wednesday, March 28, 2007
Blaues Sofa
Nach Lisa Marklund, einer Dosis Frauenpower vom Feinsten aus Schweden, kam wieder Jahrgang 29 bis 40 zu Wort. Von Günter Grass und Wolf Biermann kam das Übliche. Ein Herr Götz W. Werner stellte sein Buch „Grundeinkommen für alle“ vor. Er will für jeden ein Grundeinkommen aus Steuermitteln zahlen und alle Steuern außer der Mehrwertsteuer abschaffen. Dadurch erwartet er einen Anstieg der privaten Initiative im Berufsleben, wenn die menschen sich dürch das Grundeinkommen sicherer fühlen. Das wäre kein Sozialismus, sagt er. Der Typ meint wohl, dass alle workaholic sind? Dann werden sich alle auf die faule Haut legen. Ich denke, dass auch wie vor 20 Jahren das Experiment einer Erziehung zur „Anpassung der individuellen Bedürfnisse an die gesellschaftlichen Erfordernisse“ scheitern würde. Also ich zumindest würde dann keine Bankgebäude in Karlsruhe mehr bauen, sondern mich nur noch mit wichtigen Dinge wie Kochen, Backen, Gartenarbeit, mit Freunden quatschen, Salsa tanzen usw. beschäftigen und auf keinen Fall sein Buch lesen. Da ziehe ich „Nachtsportler“ von Wigald Boning vor.
Fete
Als das Thema auf Ulrike Mohnhaupt kam, die wohl jetzt in Karlsruhe lebt, wollte ich wissen ob und wie sie sich an die RAF-Zeit erinnern konnten. Ich ging erstmal auf die Gegenfrage ein: Wieso, wie hast Du denn das erlebt? Erzählte von Tratsch aus Senftenberg über die untergetauchte Susanne Albrecht und dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie ein Wessi damals in der DDR unerkannt leben konnte, er müsste sich doch schon durch die Sprache und den unterschiedlichen Wortschatz verraten. Was stellte sie sich unter Popgymnastik vor? Stellte sie sich eine Stunde an, wenn es Bananen gab? Wusste sie z.B was ein Broiler ist? Darauf wurden ersteinmal die regional unterschiedlichen Bezeichnungen für Kartoffelgerichte zu diskutiert. Bevor ich zum hundertsten Mal klärte, wo man Ditscher oder Detscher, Kartoffelpuffer oder Reibekuchen sagt, wollte ich doch mal was von der RAF hören. T. erzählte dann auch, wie die Provinz Karlsruhe 1977 durch das Attentat auf Buback erschüttert wurde und plötzlich in den Medien war. Vorher war sie nur durch den Bundesgerichtshof und zeitweise die Fußballmannschaft im Fernsehen präsent. Die RAF war noch nicht mal insgeheim als Rächer der Armen und Waisen angesehen. Die individuelle Gewalt zum Teil gegenüber alten Bekannten der Eltern und Familie wurde eindeutig geächtet und als schwere Verletzung des Rechtsstaates angesehen. Da fiel mir wieder Axel ein, der nach lieber Alaska ausgewandert ist, nachdem er für seinen Vater Briefe ins Englische übersetzt hat und dabei mitbekommen hat, was für Schweinereien im Welttabakhandel laufen, an denen sich sein Vater und seine Kumpel beteiligten. Wäre er in der gleichen Situation 15 Jahre früher evtl. zur RAF gegangen? Seitdem steht für ihn fest, dass Akademiker und Titelträger nicht immer Gutmenschen sind. Ungefähr zur selben Zeit habe ich das weniger schmerzhaft von Otto Waalkes im Westfernsehen mitbekommen, der von Oberförster Putlich (der die Bäume in Nadel- und Fadenbäume unterteilt hat, eine Unterteilung, die heute noch ihre Gültigkeit hat, zumindest für Oberförster Putlich) sagt: „...eine bedeutende Persönlichkeit! ...aber im Grunde auch nur ein Arsch.“
Ich wollte meine neuen Mitbewohner nicht damit schockieren, dass ich früher in manchen Situationen sagte, heute manchmal noch denke: “ ...da könnte ich zum Terroristen werden!“ Den Satz habe ich mir vor 20 Jahren von Maria abgehört, einer Mutter von 4 kleinen Kindern, Christin und Frau von einem Pfarrersohn, der mit mir in die Schule ging und Chirurg wurde. T. hat gegen Mitternacht gestanden, dass er evtl. demnächst Falschparkern am Kinderspielplatz die Luft ablässt, da er seit er Vater ist, kein Verständnis dafür hat, dass die Polizei in der Nachbarschaft nicht mal eingreift und gleichgültig zusieht. Ist das der Einstieg in die Selbstjustiz und Übergang zum Terrorismus? Ich denke NEIN. Dank Meinungsfreiheit kann man das ja mal sagen, denn „Die Gedanken sind frei“
Liebe Mitbewohner, Danke für den schönen Abend, ich werde Euch demnächst mal zu Thüringer Rostbratwürsten an den Grill einladen.
Monday, March 26, 2007
Axel und Vamori
Das sind Axel und Vamori. An einem Samstag mitten in Erfurt haben wir sie im Dschungel aus gebührenpflichtigen Parkplätzen auf gebührenfreien Parkplätzen getroffen. Wir haben uns so darüber gefreut, dass wir zusammen am Anger im Strahl der untergehenden Sonne Latte Macchiato getrunken haben. Dabei erfuhren wir von Axel, dass er vor vielen Jahren aus Hamburg nach Alaska ausgewandert ist, dort Vamori kennen gelernt hat und mit ihr zusammen lebt. Im Winter kommen sie nach Deutschland und halten Vorträge an Schulen über Rassismus und die Natur in Alaska. Wir rutschten dabei mit unseren Stühlen mit der Sonne immer weiter. Als der Sonnenstrahl nur noch auf die Straßenbahnschiene schien, trennten wir uns. In Weimar waren sie aber noch nie. Also hben wir uns am Sonntag auf den Frauenplan zum Cappucchino wieder getroffen. Leider haben sie keinen gebührenfreien Parkplatz gefunden. Aber trotzdem würden sie gerne im nächsten Winter nach Weimar kommen.Holzkirchen

Sonntag kam der Frühling wieder und Frank musste zurück nach Weimar fahren. Wir haben uns noch bei Würzburg Holzkirchen angesehen. Eigentlich wollte ich dort im Benediktushof eine Japanische Teezeremonie mitmachen. Die Idee ist mir aber erst am Samstag gekommen, leider war der Termin abgesagt worden, wegen geringer Teilnehmerzahl, hätten wir uns Freitag gemeldet, wäre die Sache gelaufen.

Ich bin mehrfach durch das Labyrinth und die japanisch angehauchten und alten Gärten gelaufen, Gunter hat uns die Räume gezeigt. Zur Zeit ist dort eine Ausstellung von einem japanischen Künstler Terada Rin. in Stühlen von Philippe Starck konnte man in der Sonne an der Cafeteria sitzen. War alles total interessant und schön. Wer noch mehr über den Benediktushof und seinen Leiter den von Ratzinger exklaustrierten "beurlaubten" Willigis Jäger wissen möchte, kann mal auf www.benediktushof-holzkirchen.de schauen.
Baden in Baden-Baden
Irgendwie hatten wir ein unendliches Bedürfnis nach Wellness. Also erkundeten wir die Bäder in der Umgebung. Es ist auch schonmal gut zu wissen, wo wir unsere Rente verjubeln können. In Baden-Baden haben wir gesehen, dass man erst ins Fürstenbad gehen kann und dann im Casino seinen Einsatz verzehnfachen könnte in Gesellschaft alter Schlagerstars, jetzt haben wir nochmal darauf verzichtet. Am nächsten Tag waren wir in Bad Wildbad und haben uns in der Meditatiossauna, dem Fürstenbad, der orientalischen Sauna, dem Herrenbad und Frauenbad aufgewärmt, zwischendurch in der maurischen Halle geruht, dann noch eine Seifenbürstenmassage genommen, Wasser-Shiatsu probiert. Als die Haut ganz dünn und schrumpelig war, sind wir wieder über den Schwarzwald durch die verschneite Landschaft, an Bad Herrenalb vorbei zurück nach Karlsruhe.
